< Das zynische Geschäft mit den Kindern
25.03.2019 10:30 Alter: 151 days
Kategorie: Mystery
Von: Roland Roth

Spuren ins Nichts


Ein ganz ungewöhnlicher Vorfall ereignete sich im Jahre 1878 auf einer Farm bei Quincy, Illinois/USA. Am 9. November des besagten Jahres verließ Charles, der Sohn der Familie Ashmore, das Haus, um einen Eimer Wasser aus dem Brunnen zu holen. Nach einer Weile schaute der besorgte Vater zusammen mit Charles‘ Schwester Martha nach, wo er denn nun abblieb. Draußen war leichter Schnee gefallen, und man sah deutlich die Fußspuren des 16jährigen Jungen. Doch auf der Hälfte des Weges endeten die Fußspuren von Charles, ohne sich irgendwo fortzusetzen. Der Wasserspiegel des Brunnens war noch immer unversehrt mit einer dünnen Eisschicht bedeckt, und der Junge blieb verschwunden...

Ein Kuriosum ereignete sich vier Tage nach dem Vorfall. Seine Mutter hörte am Brunnen die Stimme von Charles, der nach ihr rief. Zuerst schrieb man die Laute der seelischen Verzweiflung der Mutter zu, doch später hörten auch andere Familienmitglieder und Nachbarn die Stimme von Charles. Mit der Zeit wurden die Zeitabstände zwischen dem Erscheinen der Stimme immer größer und die zu hörende Stimme immer schwächer, bis sie ein halbes Jahr später ganz verstummte. Man hörte nie wieder etwas von Charles Ashmore.

Was hier passiert ist, passt nicht in die normalen Denkschemata unserer Welt. Verschwand diese Person durch ein „Loch“ in eine andere Dimension? Öffnete sich für einen kurzen Zeitraum das Raum-Zeit-Gefüge?

Quelle: Matrix3000 Band 110

Matrix3000 Band 110 als E-Paper-Download