< „Michael“ statt „Mohammed“
26.09.2019 14:06 Alter: 52 days
Kategorie: Politik

„Selbstmord-Code“ soll den Handel ankurbeln


© Korn V. / Adobe Stock Media

Viele von uns haben es schon erfahren: Haushaltsgeräte, Mobiltelefone, Computer oder was immer uns das Leben im Alltag verschönern soll, überleben kaum die Garantiezeit. Dann treten Defekte oder Inkompatibilitäten auf, und man muss ein neues Gerät kaufen. Ist die heutige Industrie nicht mehr in der Lage, etwas wirklich Haltbares herzustellen? Sie wäre es, aber sie will es nicht. Im Gegenteil: Viele Produkte enthalten einen gezielt eingebauten Selbstmord- Code, der dafür sorgt, dass sie rechtzeitig kaputtgehen.

 

1924 berieten die Bosse der Glühbirnenindustrie auf einem geheimen Krisentreffen, wie sie ihre Profite durch Herabsetzen der Lebensdauer der Birnen steigern konnten. Sie fanden eine Lösung - einen dünneren Glühfaden zu verwenden, der nach einer gewissen Zeit durchbrennt. Eine noch vor dieser Zeit produzierte Glühbirne brennt auf einer amerikanischen Feuerwache bis heute - seit nunmehr 111 Jahren.

 

Doch auch andere Haushaltstechnik trägt den Selbstmord- Code in sich. Toaster zum Beispiel sterben analog zur Glühbirne den Hitzetod. Absichtlich baut man die Heizdrähte in den Geräten auf so engem Raum ein, dass sie ganz einfach durchbrennen müssen. Auch Nylonstrümpfe waren anfangs zu lange haltbar für die Gewinnerwartungen der Bosse. Also entfernte man einfach aus dem Material eine Substanz, die die Strümpfe resistent gegen UV-Strahlen gemacht hatte.

 

Die böswillig herbeigeführte künstliche Alterung eines Produkts hat sogar einen Namen - Obsolenz. Ein unauffälliger Trick, um den Verbrauchern noch mehr Geld aus der Tasche ziehen zu können.

 

Quelle: Matrix3000 Band 112

 

Matrix3000 Band 112 als E-Paper-Download