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11.12.2020 09:33 Alter: 37 days
Kategorie: History
Von: Franz Bludorf

Leuchttürme und ihre Geheimnisse


Leuchtturm von Montauk (Long Island / New York). Adobe Stock Media

Monumente der Einsamkeit

 

Wenn man von der Südwestküste Islands ein paar Kilometer auf den eisigen Atlantik hinausfährt, ragen plötzlich einige schroffe Felsspitzen wie drohende Finger aus dem Wasser. Man muss schon genau hinschauen, um auf einer von ihnen einen kleinen rot-weißen Punkt zu entdecken. In schwindelnder Höhe wie ein Seevogelnest an den Rand der jäh ins Meer abstürzenden Klippe gebaut, erhebt sich der Leuchtturm von Thridrangaviti ins Nirgendwo.

Leuchttürme gelten überall auf der Welt als Sinnbilder von Einsamkeit und Abgeschiedenheit, doch Thridrangaviti dürfte wohl einer der einsamsten Orte der Welt sein. Ein Leuchtturmwärter braucht dort allerdings nicht mehr auszuharren. Der Betrieb des Turms erfolgt automatisiert.

Schon seit den Zeiten der Antike errichtet die Menschheit weithin sichtbare Landmarken für die Schfffahrt. Sie sollen vorbeifahrenden Schiffen Navigationshilfen geben, Küstenlinien sowie Fahrrinnen, gefährliche Riffe und Untiefen anzeigen. Der erste Leuchtturm der Welt auf der Insel Pharos im Hafen von Alexandria wurde im 3. Jh. v. Chr. von Ptolemäus I. erbaut, einem General Alexanders des Großen und ersten  hellenischen Herrscher Ägyptens. Der angeblich 160 Meter hohe Turm war eines der sieben Weltwunder der Antike, bis er zur Zeit des

Mittelalters bei einem Erdbeben einstürzte.

Heute - im Zeitalter von GPS-Navigation und Seefunkverbindungen - haben die Leuchttürme viel von ihrer Bedeutung eingebüßt. Was ihnen geblieben ist, ist ihre Faszination, ihr Charme, die Romantik der Einsamkeit, die oft von Geheimnissen umwittert ist.

Begeben wir uns also auf eine Reise zu den Geheimnissen der Leuchttürme.

 

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