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16.12.2021 11:19 Alter: 153 days
Kategorie: Wissen
Von: Grazyna Fosar

Geheimnisvolle Urkraft im Universum


Die Myonen-Anomalie

 

Nun einmal ehrlich: Wann haben wir zum letzten Mal über eine wirklich bedeutende Entdeckung berichtet? Vielleicht vor knapp zehn Jahren über das Higgs-Boson. Doch das scheint ein Windei gewesen zu sein. Wann hat uns die Wissenschaft neue, verständliche Impulse gegeben, die wirklich substanziell sind? Es scheint, dass dieses Bedürfnis total mit wackeligen Raumgleitern von Elon Musk zugedeckelt wurde. Es gibt noch eine zweite Methode. Man nennt sie Enthüllungen. Wie wir an Objekt 2003 VB 12 beobachten konnten, sind das sogar „sensationelle Enthüllungen“. In letzter Zeit werden wir ständig mit sensationellen Enthüllungen bombardiert. Danach kommt die Stille.

 

Die Wissenschaft hat es verlernt, hinter den Horizont zu blicken. Und so ist es kein Wunder, dass sie irgendwann an die Wand fahren musste.

 

So – die Kinder gehen jetzt schlafen, also können wir offen reden. Welche Fortschritte hat unsere Beschreibung der Natur gemacht? Seit wie vielen Jahren knabbern wir an der dunklen Materie, der freien Energie, und noch immer wissen wir nicht, ob sie nach Paprika oder nach Sauerrahm schmeckt. Wie konstant sind unsere Naturkonstanten? Oder ändern sie sich vielleicht mit der Zeit … oder gar mit dem Ort?

 

Wir brauchen neue Wege in der Wissenschaft. Kurz gesagt – wir brauchen eine neue Physik. Wenn wir die haben, kommt alles weitere … vielleicht nicht von allein, aber zum Frühstückskaffee per E-Mail. Das haben mir vor einigen Jahren Stephen Hawking und Edward Witten so erklärt. Wenn einer eine neue Idee hat, dann denken die anderen Kollegen mit, und man kommuniziert darüber schon frühmorgens.

 

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