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21.12.2021 14:16 Alter: 344 days
Kategorie: History

Muskö - Schwedens Geheimbasis unter Wasser


Ein weltweit wohl einmaliger Anblick,

Südlich von Stockholm gelegen, hütet die Schäreninsel Muskö ein unterirdisches Geheimnis, das Schweden im Falle eines Dritten Weltkriegs verteidigen sollte. Die geheime Basis, deren Bau fast 20 Jahre gedauert hatte, war auf eine russische Invasion vorbereitet. Heute wird das Gelände noch für die Reparatur schwedischer Schiffe genutzt, und die Innenräume machen einen ebenso donnernden Eindruck wie vor Jahrzehnten.

Der Bau des Marinestützpunkts unter Muskö begann 1950. Es waren die Zeiten des „Kalten Krieges“, als die Skandinavier eine sowjetische Invasion fürchteten. Die Doktrin der damaligen Politiker in Stockholm ging davon aus, dass das Land im Falle einer Invasion sowjetischer Truppen in Schweden nicht in der Lage sein würde, sich angesichts der erdrückenden Überzahl des Feindes zu verteidigen, ihm jedoch so viel Verlust wie möglich zufügen wollte. Nach dieser Idee begannen Investitionen in alle Waffengattungen der Streitkräfte. Diese Politik bewirkte,

dass die schwedische Luftwaffe soweit gestärkt wurde, dass sie in den 1970er und 1980er Jahren die viertstärkste der Welt war. Zuvor wurde jedoch die Marine durch den Bau von Einrichtungen wie dem Stützpunkt unter Muskö gestärkt, u. a. des unterirdischen Unterwassertunnelkomplexes.

 

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