< Die Goji-Beere aus dem Himalaya
31.03.2011 10:34 Alter: 11 yrs
Kategorie: Ökologie
Von: Hellmut Seemann

"Bienchen summ herum…"


Bienen sind lebenswichtig für uns – aber ihre Existenz ist bedroht.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ (Albert Einstein)

Lautlos sterben Milliarden von Bienen, und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr. Bienen produzieren nicht nur Honig, sie sind eine bescheidene und dennoch riesige Arbeitskraft und bestäuben 90% der Pflanzen, die wir anbauen. Bienen sind ausschlaggebend für das Leben auf der Erde: Jedes Jahr bestäuben sie Feldfrüchte und andere Pflanzen mit einem geschätzten Wert von 31 Milliarden Euro.

Schuld am Bienensterben ist nach Ansicht von Biologen nicht ein harter Winter, denn an kalte Temperaturen sind die Tiere gut angepasst. In einem vergangenen Winter war beispielsweise vielmehr die Varroa-Milbe, die das Blut der Insekten saugt und Krankheiten überträgt, die Ursache. Hervorgegangen aus einem mit Clothianidin gebeizten Maissaatgut. Angeblich für Insekten unschädlich, laut Hersteller. Allerdings hatte sich bei der Ausbringung des Saatguts die Beizung gelöst und sich in der Landschaft ausgebreitet. Das Gift ist also ausgeweht worden von den Feldern, von den Sämaschinen, und lag dann auch in den Blüten von Obstbäumen und von Rapspflanzen. Inzwischen bestätigen Studien die Ursache des Bienensterbens in einer Kombination von Faktoren, wie z.B. Krankheiten, Lebensraumverlust und toxischen Chemikalien. Neue unabhängige wissenschaftliche Studien kommen zu dem Schluss, dass die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der Neonicotinoide dafür verantwortlich ist.

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Quelle: Matrix3000 Sonderheft Gesundheit 2011

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