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28.06.2012 04:40 Alter: 10 yrs
Kategorie: Politik

Wie man die Homeland Security auf sich aufmerksam macht


Seit 2011 überwacht das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) Internet- Adressen von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Die Überwachungsmaßnahmen wurden ursprünglich damit begründet, um im Katastrophenfall mit Hilfe der sozialen Netzwerke einen schnelleren Überblick über die Lage zu erhalten. Was ursprünglich für einzelne Ereignisse wie das Erdbeben in Haiti gedacht war, wurde im Juni 2011 permanent installiert, um „die operationalen Bedürfnisse“ des DHS zu unterstützen. Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt verschoben. Anstatt Katastrophen beobachtet man vorrangig kritische Online-Journalisten. Dies entspricht dem ursprünglichen Auftrag des DHS, das ja von George W. Bush nach dem 11. September vorrangig zur Terrorabwehr gegründet wurde.

Nun musste das DHS eine Liste von insgesamt 377 Schlüsselwörtern veröffentlichen, deren Auftreten in Blogs, Tweets oder auf Facebook- Seiten das Interesse der Cyberspione erweckt. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass sie nur auf islamistische Propaganda oder Namen von Terroristen reagieren würden. Ins Visier des DHS gerät man auch, wenn man im Internet Namen von US-Behörden erwähnt wie z. B. das DHS, die Katastrophenschutzbehörde FEMA oder den Secret Service, aber auch bei Verwendung relativ alltäglicher Worte wie Polizei, Tote, Geisel, Explosion oder nationale Sicherheit.

Medizinische Fachbegriffe wie Novovirus, Tamiflu oder Quarantäne wecken ebenso die Aufmerksamkeit der Geheimdienstler wie Begriffe aus dem Katastrophenschutz, etwa Tsunami, Erdbeben oder Tornado (werden die etwa auch von Terroristen gemacht???)

Quelle: Matrix3000 Band 70