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23.02.2012 09:04 Alter: 9 yrs
Kategorie: Politik

Neue US-Drohne vergisst nie ein Gesicht


Bild: Progeny Systems Corporation

Viele Menschen fühlen sich beunruhigt von dem Gedanken, dass sie möglicherweise von unbemannten Flugobjekten (Drohnen) auf Schritt und Tritt beobachtet werden könnten. Doch diese Vorstellung trifft vermutlich noch nicht einmal das Problem als Ganzes, denn die neueste Generation von Drohnen wird schon bald sehr viel mehr können. Unter dem Codenamen „TTL“ – eine Kurzform für „Tagging, Tracking and Locating“ („Etikettieren, Verfolgen, Lokalisieren“) – entwickelt ein Unternehmen des militärindustriellen Komplexes für das Pentagon derzeit Methoden, mit denen eine Drohne menschliche Gesichter erkennen kann, die sie dann nie wieder vergisst. Damit wäre eine Methode verfügbar, um Menschen großräumig und langfristig verfolgen zu können. „Ein Kerl kann unter eine Brücke oder in ein Haus gehen.“, sagt Tim Foltemier, Chefwissenschaftler der Biometrieforschungsfirma Progeny Systems Corporation, „Aber sobald er wieder herauskommt, wissen wir, dass es derselbe Mann ist, der hineingegangen war.“ Die ausgeklügelte Software ist in der Lage, aus zweidimensionalen Bildern ein 3D-Modell eines Gesichts zu berechnen. Es funktioniert sogar, wenn die Zielperson davonrennt. Wenn die Drohne nicht zu weit entfernt ist, soll das Verfahren sogar in der Lage sein, eineiige Zwillinge voneinander zu unterscheiden. Die Methode könnte von größtem Interesse für Militär und Justizbehörden sein, etwa um eine Person zu verfolgen, die versucht, in einer Menschenmenge unterzutauchen, und daher nur sporadisch sichtbar ist. Mit dem TTL-Verfahren wird die Person dann immer wieder sicher identifiziert und kann so über größere Distanzen verfolgt werden.

Quelle: Matrix3000 Band 68