< Menschen durch anonyme DNA-Proben identifiziert
28.02.2013 08:29 Alter: 9 yrs
Kategorie: Politik

Obamas zweiter Doppelgänger-Eid


Obamas Vereidigung 2013 im Weißen Haus. Die öffentliche Zeremonie fand erst einen Tag später, traditionsgemäß auf den Stufen des Capitols, statt.

Am 20. Januar 2013 fand traditionsgemäß die Vereidigung Barack Obamas für seine zweite Amtszeit statt. Beim ersten Mal hatte er den Amtseid zwei Mal leisten müssen. Auf den Stufen des Capitol hatte Obama beim Sprechen der Eidesformel einen Fehler gemacht, den der oberste Bundesrichter dann korrigierte – leider auch falsch. Die US-Verfassung schreibt das Sprechen des Amtseids in der vorgeschriebenen Fassung vor, und so musste die Vereidigung einen Tag später im Weißen Haus wiederholt werden.

Auch diesmal ging es nicht mit einer einzigen Vereidigungszeremonie ab, obwohl es zu keiner Panne kam. Grund: Der 20. Januar 2013 war ein Sonntag. Daher leistete Obama den vorgeschriebenen Eid im Weißen Haus, und die große Inaugurationsparade mit der Zeremonie vor dem Capitol fand erst am darauffolgenden Montag statt. Und als wenn das noch nicht genug gewesen wäre: Obama legte seine Hand bei seiner zweiten Vereidigung auf den Stufen des Capitols als erster Präsident auf zwei Bibeln, nicht nur auf eine wie sonst. Dies war auf Obamas Wunsch geschehen, denn es erfüllte einen symbolischen Zweck. Die eine Bibel hatte Abraham Lincoln gehört, die andere Martin Luther King. Beides Männer, die für die Rechte der Afroamerikaner gekämpft und dafür ihr Leben gegeben hatten. Martin Luther Kings Todestag jährt sich am 4. April 2013 zum 45. Mal. Hoffen wir, dass diese Häufung von Doppelereignissen ein gutes Omen für Obamas zweite Amtszeit ist. Vielleicht muss er ja wirklich alles zwei Mal tun, damit es gelingt?

Quelle: Matrix3000 Band 74