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25.08.2011 12:36 Alter: 10 yrs
Kategorie: Politik

Finanzkrise für alle, Wirtschaftsaufschwung für wenige


Natürlich führt die Bundesregierung derartige Slogans nicht im Mund, aber es ist leider die Wahrheit. Während in den letzten zehn Jahren Unternehmensgewinne und Renditen aus Kapitalvermögen geradezu explodiert sind, kommen Phasen des Wirtschaftsaufschwungs, anders als noch in früheren Jahrzehnten, bei der breiten Bevölkerung nicht mehr an. Löhne und Einkommen sind seit dem Jahr 2000 durchschnittlich (preisbereinigt) um 2,5 Prozent gesunken.

Betrachtet man nur die untersten Einkommensgruppen, so haben diese Menschen sogar 16 bis 22 Prozent weniger Geld in der Tasche. Gleichzeitig fordert die FDP schon wieder lautstark Steuererleichterungen, vor allem beim Spitzensteuersatz und bei der Unternehmensbesteuerung, was den Reichen noch mehr Geld in die Taschen spülen soll, während sie zur Gegenfinanzierung eine Reichensteuer entrüstet ablehnen. Auch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, wie er in zahlreichen EU-Staaten bereits üblich ist, scheitert am Widerstand der schwarz-gelben Koalitionäre.

Quelle: Matrix3000 Band 65