04/26/2018 13:25

„Sell in May and go away”

Category: Mystery
By: Franz Bludorf

Was haben unsere Börsen gegen den „Wonnemonat“?

Ob die Briten nun geschicktere Börsenhändler sind als ihre Kollegen von der Wall Street oder den anderen großen Finanzmärkten, ist schwer zu sagen. Eines jedoch ist sicher: Die Briten wetten für ihr Leben gern. Auf alles und jeden. Auf mögliche Schwangerschaften von Prinzessinnen, auf die nächste US-Präsidentenwahl oder die Farbe des Hutes der Königin beim nächsten Besuch in Ascot. Apropos Ascot – am liebsten setzt der wahre Brite natürlich auf Pferde. Und das hat Folgen – sogar für die Börse.

Nun besteht zwischen einem Pferderennen und der Börse in der Wirtschaft kein Zusammenhang. Aber Vorsicht – wir sollten keine voreiligen Schlussfolgerungen ziehen. Die Briten machen so manches möglich.

Jedes Jahr Anfang Mai kramen Börsenkommentatoren der Wirtschaftspresse wieder ein altes Sprichwort der Investoren hervor: „Sell in May and go away“. Man soll also im Mai aussteigen und sich dann eine Zeitlang zurückziehen. Ist diese alte Regel tatsächlich zutreffend?

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