06/28/2018 17:38

Wie ist es, ein Hund zu sein?

Category: Horizonte
By: Grazyna Fosar

Die West-Highland-Terrierhündin Holly konnte nachweisbar schon als Welpe sich selbst im Spiegel erkennen, ohne dass ihr das jemand beigebracht hätte.

Dass die Hunde uns Menschen grenzenlos lieben, wissen wir alle. Dass wir ihnen nicht immer mit den gleichen Gefühlen antworten, ist eine grausame Tatsache. Meine dritte Hündin Holly weiß darüber nichts, und ich hoffe, sie wird davon nie etwas erfahren. Wir verstehen uns ohne Worte, und ich muss sehr vorsichtig mit meinen Gedanken und Emotionen sein, damit sie so weit wie möglich durch das tägliche Leben nicht belastet wird. Sie reagiert sehr sensibel. Jedenfalls hat mich jede meiner Hündinnen (Rieke, ViVi, Holly) vieles gelehrt, und ich konnte auch mit Freude beobachten, was die Kleinen in ihrem Leben so alles lernen konnten. Zum Beispiel, als ViVi zu uns kam, wusste ich schon über das Morphogenetische Feld so viel, dass ich zu ihr sagte: „Hier wohnte Rieke. Lerne von ihr alles, was du brauchst“. Und tatsächlich – man musste ihr nichts beibringen. Sie bediente sich von den Informationen so schnell und selbstverständlich, dass wir nur staunen konnten. Sie kannte unsere Wohnung, unsere Sitten und Reaktionen… alles! Als Holly kam, habe ich schon nichts mehr über „Lernen“ sagen müssen. Sie kam und… sie war bei sich zu Hause. Voll Vertrauen, Liebe und einem vollständigen Wissen über die Topographie und Matrix des Ortes, an dem sie angekommen war. Allerdings ist ihr Bedürfnis für Nähe so groß, dass es für drei Hunde reichen würde… Was wichtig ist - alle drei Hündinnen hatten (haben) ihre eigene Individualität, sie wiederholen nicht alle Verhaltensmuster unserer früheren Mitbewohnerinnen. Und damit kommen wir zu der ersten Frage: wie denkt ein Hund?

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