12/20/2018 10:35

UN-Blauhelme dulden Massaker an Zivilisten

Category: Politik

In der Zentralafrikanischen Republik kommt es zunehmend zu Massenhinrichtungen durch islamistische Milizen, die sich aus dem Tschad und dem Sudan zurückgezogen haben. Um die Bevölkerung des mehrheitlich christlichen Landes zu schützen, stationierten die Vereinten Nationen im Jahre 2014 Blauhelme. Diese sahen jedoch tatenlos zu, wie die Guerillas eine katholische Kathedrale und ein christliches Flüchtlingslager überfielen und wahllos 42 Menschen töteten, darunter auch den Generalvikar und einen katholischen Pfarrer.

Tatenloses Zuschauen von Blauhelmen bei Massakern ist im Grunde nichts Neues. 1995 tolerierte man während des Bosnien-Krieges ebenfalls, dass bosnische Serbenmilizen in Srebrenica rund 8000 muslimische Zivilisten ermordeten. Dieser neuerliche Fall macht erneut deutlich, dass viele Menschen, die versuchen, aus Schwarzafrika nach Europa zu gelangen, keine „Wohlstands- Migranten“, sondern wirkliche Flüchtlinge sind, auf der Flucht vor Krieg, Vertreibung, Mord und Totschlag. Europa tut derzeit so, als ginge uns das alles nichts an. Nur - in wessen Auftrag wird „Krieg gegen den Terror“ geführt, und zu wessen Schutz? Und wessen Truppen sehen denn tatenlos zu, wenn es dabei zu Massakern an hilflosen Zivilisten kommt?

Quelle: Matrix3000 Band 109

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