12/20/2018 10:50

Geheimnisse im antarktischen Eis

Category: Wissen

Eigentlich war das NASA-Experiment ANITA dazu gedacht, von der Antarktis aus mit Antennen und Ballon-Detektoren ins All zu schauen auf der Suche nach kosmischen Neutrinos. Dabei machten die Forscher eine Entdeckung, die man sogar einige Jahre unter Verschluss hielt, da man sie nicht einordnen konnte. Man fand nämlich zwei rätselhafte Teilchen, die nicht aus dem Kosmos stammten, sondern aus der Tiefe des antarktischen Eises. Ihre Signatur stimmt mit keinem Teilchen überein, das man im Standardmodell der Teilchenphysik bislang kennt. Und sie waren extrem hoch energetisch.

Die Kommentare der Wissenschaftler sind vorerst unaufgeregt und so formuliert, dass die Öffentlichkeit von ihnen kaum Notiz nimmt. Das Standardmodell sei „eben noch unvollständig“, und es gebe noch viel zu entdecken, so hieß es. Das ist sicher wahr. Aber hatten die Wissenschaftler die richtigen Fragen gestellt? Entscheidend ist doch, dass sich im Innern des Eises und der Erde Dinge verbergen, von denen wir keine Ahnung haben. Es wurde ja schon davor gewarnt, dass durch das drohende Abschmelzen der Polkappen aufgrund des Klimawandels uralte, längst ausgestorbene Krankheitserreger wieder auftauen könnten, gegen die wir keine Immunabwehr besitzen.

Nun scheint es so, als berge das Eis auch Energien und möglicherweise Strahlungen, die wir ebenfalls nicht kennen. Eine durchaus ernstzunehmende Vermutung ist es, dass im und unter dem Eis die Dichteverteilung dunkler Materie anders ist als im Weltall. Was der Klimawandel noch alles zu Tage fördern könnte und ob es womöglich bedrohlich für uns ist, weiß niemand.

Quelle: Matrix3000 Band 109

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