06/26/2019 09:26

Die Obamas

Category: Horizonte
By: Grazyna Fosar

Eine schrecklich glamouröse Familie

Es gibt Menschen, deren Horizonte verschieben sich so gewaltig und so plötzlich, dass sie sich davon nicht so schnell erholen können. Und wenn sie es fast schon geschafft haben… kommt eine neue Veränderung, damit alles von vorne anfangen kann. Solche Probleme bringt z.B. das Leben im Weißen Haus mit sich. Hillary Clinton sagte einmal „Sich vorzustellen, wie das Leben im Weißen Haus läuft, ist ganz einfach unmöglich“. Doch kaum jemand hatte damit so große Probleme wie Michelle Obama.

Während ihrer Jahre als First Lady wiederholte Michelle unermüdlich, dass sie es kaum erwarten kann, „die ehemalige First Lady“ zu sein. Es ist wahr, aber nicht, weil sie sich (wie man oft hörte) so unglücklich in dieser Rolle fühlte. Ihre bekannte Bescheidenheit war gut gespielt, um Sympathie zu gewinnen. Erst jetzt zeigt sie die wahren Gründe und ihre echten Ziele. Und sie heißen: Geld und eine hohe Position in der Gesellschaft. Bei der Promotion von Michelles Autobiographie „Becoming“ haben sich in voller Harmonie mit dem Titel des Buches auch die neuen Horizonte für Frau Obama geöffnet und erweitert. Der Verlag bezahlte für zwei Obama-Bücher (Barack und Michelle) 65 Millionen Dollar Vorschuss, die Eintrittskarten für die Lesung und den Autorenabend kosteten von 300 bis 4000 Dollar, und für die Rede auf Pennsylvanias Frauenkonferenz kassierte Michelle 225.000 Dollar. Es kommt noch etwas mehr dazu, damit sie nicht traurig ist.

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