01/25/2007 10:46

Hilfe - ich bin ein Meteo!

Category: Gesundheit
By: Grazyna Fosar / Franz Bludorf

Wetterstress – wie er entsteht und was hilft

Der Wetterstress wird erst seit etwa 20 Jahren systematisch untersucht. Man weiß inzwischen, dass es einerseits unspezifische Beschwerden gibt, die durch Wettereinflüsse ausgelöst werden. Andererseits können aber auch bereits existierende Krankheitssymptome verstärkt werden. Am häufigsten sind erhöhter oder erniedrigter Blutdruck, Herzbeschwerden, Gelenkentzündungen, Allergien, Asthma, Magengeschwüre, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Depressionen, Migräne, Nervosität, Rückenschmerzen, erhöhte Schweißsekretion, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Erschöpfung, schlechte Laune, Appetitlosigkeit, Sehstörungen sowie Schmerzen in alten Narben und verheilten Knochenbrüchen.

Am sensibelsten auf das Wetter reagiert allerdings das Gehirn (hier vor allem der Hypothalamus und die Hirnanhangdrüse oder Hypophyse, was auch auf den Schlaf Auswirkungen hat) und das Nervensystem (vor allem der parasympathische Anteil).

Dabei kann man nicht pauschal ein Urteil abgeben, bei welcher Wetterlage welche Symptome auftreten. Jeder Mensch hat im Grunde „sein“ Wetter, das ihm liegt bzw. nicht liegt.

Allgemein gilt jedoch, dass Körper und Seele in der Regel auf gleichbleibende Wetterlagen nicht „sauer“ reagieren, egal, ob es nun sonnig oder regnerisch ist. Dagegen haben wir ein feines Sensorium entwickelt, das uns jede Form von Wetteränderungen spüren lässt.

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Quelle: Matrix3000 Sonderheft Gesundheit 2007 (Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar)