03/31/2011 07:47

Altersdemenz

Category: Gesundheit
By: Camilla Werther

Wenn die Zukunft an Bedeutung verliert.

Das Altern hat sich in unserer Gesellschaft stark verändert. Wer vor dreißig Jahren 65 wurde, war alt. Diese scheinbare Grenze zwischen jung und alt hat sich bis auf weiteres auf nunmehr 80 Lebensjahre verschoben, denn zwischen 65 und 80 Jahren zählt man inzwischen zu den „jungen Alten“: Die gesundheitliche und sozioökonomische Lage der Altersgruppe bis Anfang achtzig ist laut Berliner Altersstudie besser als man denkt. Drei Prozent leben jedoch tatsächlich unter der Armutsgrenze, weniger als zehn Prozent in Heimen, allerdings 60 Prozent allein zu Hause, drei Viertel davon Frauen.

Dennoch brechen aber das Lernen, die geistigen Fähigkeiten, und die Effektivität mit zunehmendem Alter mehr und mehr zusammen. Selbst jahrelang ausgeübte Stärken des Menschen drohen sich in ein Nichts zu verlieren (und tun das dann auch). Eine flexible Deutungskraft ist nicht mehr gegeben, die Demenz hält Einzug. Das bestätigt die Berliner Altersstudie ebenso, wonach unter den 70-jährigen weniger als fünf Prozent an einer Form von Demenz leiden, unter den 80-jährigen schon zwischen 10 und 15 Prozent und unter den 90-jährigen bereits jeder zweite. 

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Quelle: Matrix3000 Sonderheft Gesundheit 2011

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