08/31/2006 07:58

Fraktale

Category: Wissen
By: Franz Bludorf

Ganz ähnlich zu den Schwingungsmustern der Akustik: Die angeregten Schwingungszustände (Orbitale) des Wasserstoffatoms.

Harmonie aus dem Chaos.

Wenn die Schöpfung eine Melodie spielt, dann sind die Fraktale die zugehörigen Noten. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass das Universum im Großen wie im Kleinen nach den gleichen harmonischen Proportionen aufgebaut ist, wie man sie aus der Musik kennt. Schon seit langer Zeit weiß man, dass harmonische Klänge in der Musik auf mathematisch exakten Tonintervallen und harmonischen Obertönen basieren. Streicht man z. B. eine Geigensaite an, so erklingt ein bestimmter Grundton, der der Eigenfrequenz der Saite entspricht. Genau ein „Bauch“ einer solchen Schwingung hat auf der Saite Platz (Abb. 1 oben). Greift man jedoch die Saite genau in der Mitte ab, so erhält man die doppelte Frequenz. Der entstehende Ton ist der gleiche, nur eine Oktave höher (Abb. 1, zweite von oben). Auch die anderen harmonischen Tonintervalle wie z.B. die Terz, Quarte oder Quinte folgen ganz einfachen Zahlenverhältnissen. In diesen uns allen vertrauten Grundgesetzen der Musik und Harmonie begegnet uns erstmals das Prinzip der Selbstähnlichkeit oder Skaleninvarianz. Auf unterschiedlichen Größenordnungsskalen finden wir immer wieder gleiche Formen und Strukturen.

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Quelle: Matrix3000 Band 35

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