03/31/2011 09:59

Gelenkgeräusche

Category: Gesundheit
By: Fritz Florian (mit Günter Stefan und Kurt Pinter)

„Tennis-Ellenbogen“ – Erhöhte Reibungssignale

Neues Diagnoseverfahren lässt Gelenkschäden so früh erkennen, dass Folgeschäden vermieden werden können.

Nach Tausenden von Arbeitsstunden ist es mir erstmals gelungen, die „Sprache der menschlichen Gelenke“ zu entschlüsseln! Wo konventionelle Untersuchungsmethoden wie Röntgen, Ultraschall, MR versagen, verraten Mikro-Bewegungssignale den „Ist-Zustand“ von Gelenks-, Muskelund Sehnenveränderungen (GMS). Diese neue audiovisuelle GMS-Diagnosemöglichkeit, nämlich die Arthrophonie, hilft Patienten und Sportlern, viel länger gesund zu bleiben. Jeder Arzt oder Therapeut kann die Arthrophonie rasch erlernen und erfolgreich einsetzen.

Vor ca. 200 Jahren erfand der Arzt René Laennèc das Stethoskop, um pathologische Herzgeräusche zu diagnostizieren. Kürzlich entwickelte die Firma Modern Media & Technologies Galler in Wien erstmals ein kostengünstiges elektronisches Stethoskop „i-Scope 200“ bzw. „Phonoscope“, das Herz- und sogar Gelenkgeräusche erstmals aufzeichnen und per mitgelieferter Software auswerten kann.

Je lauter, desto geschädigter

Wenn gesunde Gelenke, Muskeln oder Sehnen im Sekundentakt bewegt werden, entstehen leise physiologische Mikro-Geräusche, kurz GMS-SIGNALE genannt. Arthrotische Gelenke, überforderte Muskeln und erkrankte Sehnen produzieren hingegen bei rhythmischen Sekundentakt-Bewegungen laute, höherfrequente Mikro-Signale, die pathologische, meist von zusätzlichen Schmerzen begleitete Warnsignale darstellen, Kurz: Je lauter, desto geschädigter, je leiser die Geräusche, desto gesünder sind Gelenke, Muskeln und Sehnen. GMS-Untersuchungen können also der Prophylaxe von Gelenkserkrankungen dienen und Über-Training von Sportlern verhindern.

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Quelle: Matrix3000 Sonderheft Gesundheit 2011

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