08/30/2012 13:45

Rapanui

Category: Wurzeln
By: Hartwig Hausdorf

Einsame und geheimnisvolle Insel am Ende der Welt.

Bereits zwei Mal stattete ich der Osterinsel mit ihren berühmten Steinstatuen, den "Moais", einen Besuch ab. Im Verlauf meiner zweiten Reise auf die Insel im Herbst 2008 fiel mir auf, dass bei allen Relikten eine verstärkte Erosion eingesetzt hat. Leider steht zu befürchten, dass in einigen Jahren nicht mehr viel übrig sein wird. Was kaum jemand weiß: Seit einigen Jahren existiert ein Rettungskonzept - ersonnen von einer großen Firma im ostbayerischen "Chemie-Dreieck", fast vor meiner Haustür gelegen.

Etwa 3800 Kilometer und damit knapp fünf Flugstunden westlich der südamerikanischen Küste liegt die Osterinsel, die politisch zum Andenstaat Chile gehört. Als mit dem Holländer Jacob Roggeveen 1722 die ersten europäischen Seefahrer dort ankamen, glaubten sie die Insel von Riesen bevölkert. Hunderte von steinernen Statuen, noch heute unvergleichbares Wahrzeichen Rapanuis, wie das Eiland in der Sprache der Insulaner heißt, standen auf ihren Plattformen oder lagen umgestürzt am Boden. "Moais" nennt man die bis zu 20 Meter hohen Kolossalfiguren, "Ahus" die Plattformen, auf denen sie stehen. Zwei Mal schon war ich auf dieser Rätselinsel am Ende der Welt: Im März 1996, gemeinsam mit dem leider viel zu früh von uns gegangenen Prä-Astronautik- und UFO-Spezialisten Johannes Fiebag, und im Oktober 2008. Mir fiel an etlichen Stellen - nicht nur, was die Kolossalfiguren betrifft - schmerzlich auf, dass sich einiges deutlich verändert hatte. Und zwar nicht immer zum Guten.

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Quelle: Matrix3000 Band 71

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