06/28/2007 01:10

Ein Tag wie kein anderer: Diagnose Krebs

Category: Gesundheit
By: Birgitt Stark

Es gab Zeiten, da wurden Menschen mit einer Krebserkrankung nicht in eine Versicherung aufgenommen, bzw. Krebs war einfach nicht versicherbar. Diese Zeiten sind wahrlich vorbei. Leider ist der Grund, dass sich Krebs als Zivilisationskrankheit etabliert hat. In seiner Vielfältigkeit lässt Krebs nichts zu wünschen übrig. Allerdings haben sich auch die Methoden, dagegen anzugehen, geändert. Von novellierten klassischen Methoden bis zu alternativen Methoden ist das Angebot, doch wieder gesund zu werden, inzwischen sehr vielfältig. Auch wenn sich die Schulmedizin nach wie vor vehement gegen reine Naturheilverfahren wehrt, hat sie ob der gerätemedizinischen Möglichkeiten Vorteile erkannt und nutzt diese auch.

Konventionell oder komplementär?

Die alten Standardtherapien, die bei Krebs eingesetzt werden, nennen sich die „drei Säulen“ der Krebstherapie: Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie. Die Chemotherapie hat in der Krebsbehandlung den breitesten Anwendungsbereich. Dabei hat sie entweder die Heilung zum Ziel oder soll die Ergebnisse einer Operation oder Bestrahlung verbessern. Die eingesetzten Medikamente sind Chemotherapeutika oder Zellgifte (Zytostatika). Unter einer Chemotherapie wird die Teilung der Zelle auf unterschiedliche Weise blockiert, wodurch diese abstirbt. Leider trifft die chemotherapeutische Behandlung neben den Tumorzellen vor allem auch das Immunsystem, den stärksten und natürlichsten Gegner des Krebses. Da sich erkrankte Zellen bei einer Krebserkrankung öfter teilen als die normalen Körperzellen, werden bei jeder Chemotherapie-Sitzung mehr Krebszellen als gesunde zerstört. Zytostatika wer-den häufig untereinander kombiniert eingesetzt, in der Hoffnung, die Zellen auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu schädigen. Das Versagen der Chemotherapie bei vielen Krebsformen beruht darauf, dass sie nur diejenigen Zellen schädigt, die sich in der Teilung befinden. Ruhende Zellen werden nicht davon beeinflusst. So bleiben bei jedem Chemotherapie-Zyklus einige Tumorzellen übrig, die resistent gegen Chemotherapeutika sind und dann besonders aggressiv weiterwachsen. Bei der Strahlentherapie wird auf die Strahlenempfindlichkeit der Krebszellen gesetzt. Sie ist nur einigermaßen punktgenau, so dass auch gesunde Zellen in Mitleidenschaft gezogen werden. Fachärzte setzen die Bestrahlung in zwei Weisen ein. Die Teletherapie beschießt den Krebstumor von außen mit Gammastrahlen und Röntgenstrahlen. Hierbei werden die Strahlen durch einen sogenannten Beschleuniger gezielt in das bösartige Gewebe geschossen. Viele kleine tägliche Einzeldosen über mehrere Wochen sollen hier zur Verkleinerung, Bremsung und zur Heilung der Krebskrankheit führen. Die Brachytherapie bekämpft den Tumor von innen. Kleinste strahlende Partikel werden in den Tumor verbracht und sollen ihn dort zerstören. Das Afterloadingverfahren nimmt diese Strahlenquellen im Anschluss wieder aus dem Körper, wogegen das Implantationsverfahren die strahlenden Partikel, Seeds genannt, im Tumor belässt. Vorteile der Strahlentherapie sollen vor allem in der Erhaltung des gesunden Gewebes liegen. Allerdings gelingt das nur, wenn wirklich punktgenau bestrahlt wird; leider eine Ausnahme. Letztendlich, wenn es Lage und Größe des Krebstumors zulassen, wird dieser schlicht chirurgisch entfernt. Erfolgsaussichten hat eine Operation aber nur, wenn der Tumor wirklich auf ein Organ beschränkt ist. Inzwischen ist allerdings längst erkannt, dass der Gesundungsprozess eines Patienten wesentlich durch seinen emotionalen und psychischen Zustand beeinflusst wird.

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Quelle: Matrix3000 Band 40

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