06/28/2012 02:55

Fukushima-Erdbeben erzeugte Ozonloch in der Arktis

Category: Ökologie

Das schwere Erdbeben, das am 11. 3. 2011 Japan erschütterte und den Reaktor von Fukushima zerstörte, hat auch atmosphärische Spuren hinterlassen. Wie Wissenschaftler bereits bei früheren Erdbeben beobachteten, etwa in Kobe (Japan) 1995, in Sichuan (China) 2008, in Samoa 2009 und in Chile 2010, führen schwere Erdbeben sehr oft zu Störungen in der Ionosphäre, der elektrisch geladenen Atmosphärenschicht in 80-800 km Höhe, die auch von Antennenanlagen wie HAARP manipuliert wird. Die seismischen Wellen eines Erdbebens verursachen entsprechende elektromagnetische Wellen in der Ionosphäre (siehe Abb. sowie unseren Artikel "Sonnenfinsternis" in dieser Ausgabe). Sie können durch die Beobachtung von GPS-Signalen zwischen Satelliten und Bodenstationen nachgewiesen werden. Wissenschaftler vermuten, das Erdbeben in Japan könnte auf diese Weise verantwortlich sein für die Entstehung des gewaltigen Ozonlochs, das im Sommer 2011 über der Nordpolarregion entstanden war. Bislang hatte niemand eine Erklärung für die Entstehung eines Ozonloches dieser Größe gehabt, da die bislang als Verursacher bekannten Chemikalien wie FCKW seit langem verboten sind. Mittlerweile hat sich das arktische Ozonloch auch wieder geschlossen.

Quelle: Matrix3000 Band 70