06/28/2012 07:34

Das Paradoxon von Assuan

Category: Wurzeln
By: Axel Klitzke

Diese urzeitlichen Felszeichnungen zeigen Abbildungen von Gazellen und Giraffen. Sie müssen aus einer Zeit stammen, als Ägypten noch Grünland und nicht Wüste war.

Beweise für eine Hochkultur der Vorzeit.

Es ist nicht bekannt, wie viele Menschen bereits auf ihrer Ägyptenreise den Granitsteinbruch in Assuan besucht haben. Vor mehr als 4.600 Jahren sollen sich bekanntlich die Ägypter die Mühe gemacht haben, in dem rund 960 km entfernten Assuan Granit zu brechen, um diesen im Gizeh-Plateau sowie Tempeln und Pyramiden an anderen Standorten einzubauen.

Bei der Besichtigung dieses Steinbruchs im März 2009 fiel mir auf, dass es dort einen gesperrten Bereich gibt, der meine Neugier weckte. Zuvor wurde uns erklärt, mit welcher Technologie man einst die Steine herausbrach. Deutlich ist vor Ort zu erkennen, wie taschenartige Vertiefungen in engen Abständen aus dem Granit herausgeschlagen wurden. Die Technologie bestand folglich darin, diese Taschen mit Doleritsteinen herauszuarbeiten, um sie anschließend mit Keilen Granitblöcke aus dem gewachsenen Fels herauszubrechen. Offensichtlich ist es so oder in ähnlicher Weise geschehen, denn ohne Zweifel sind derartige Bearbeitungsspuren an zahlreichen Stellen im Steinbruch zu finden.

Hier kam eine Technik zum Tragen, die unsere heutigen Möglichkeiten übertrifft.

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Quelle: Matrix3000 Band 70

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