04/26/2012 07:56

NASA bestätigt Existenz von Chemtrails

Category: Wissen

Bild: NASA

Seit Jahren beobachten Menschen am Himmel immer wieder kreuz und quer verlaufende wolkenartige Streifen – sogenannte Chemtrails, die meist von Flugzeugen ausgehen und nicht immer auf die typischen Kondensstreifen der Düsentriebwerke zurückgeführt werden können. Und seit Jahren sind diese Berichte umstritten.

Nun hat die NASA erstmals öffentlich zugegeben, für derartige Manifestationen (mit-)verantwortlich zu sein. Im Rahmen des Projekts ATREX (Anomalous Transport Rocket Experiment) studiert man den Verlauf des nördlichen Jetstream, eines Starkwindfeldes, das in etwa 100 Kilometern Höhe rund um die nördlichen Regionen der Atmosphäre läuft und für zahlreiche Wettervorgänge verantwortlich ist. Die Beobachtung des Jetstream ist jedoch schwierig, da er oberhalb der Flughöhe der meisten Flugzeuge und unterhalb eines typischen Satellitenorbit verläuft. Daher beobachten die Wissenschaftler ihn mit einem Trick vom Boden aus. Um ihn zu diesem Zweck sichtbar zu machen, werden kleine Raketen in die Atmosphäre geschossen, die sich etwa 8-10 Minuten lang in der Höhe des Jetstream aufhalten und dabei eine chemische Substanz – Trimethylaluminium – freisetzen. Diese Substanz bildet milchige, wolkenartige Strukturen entlang der herrschenden Windrichtungen, die vom Erdboden aus sichtbar sind und mit Kameras aufgezeichnet werden können. Die Experimente finden über dem Atlantik statt, vor der Küste des US-Bundesstaats Maryland (siehe Karte). Wie „gesund“ die Freisetzung derartiger Substanzen in der Atmosphäre für uns Menschen ist, steht auf einem anderen Blatt.

Trimethylaluminium ist eine stark ätzende Substanz, die im Kontakt mit Luft oder Wasser explosionsartig reagiert. Im Labor darf mit der Chemikalie nur in einer speziellen trockenen Schutzgasatmosphäre gearbeitet werden.

Der Fall beweist, dass tatsächlich zu unterschiedlichen experimentellen Zwecken gefährliche Chemikalien als „Chemtrails“ in der Atmosphäre freigesetzt werden. Vor einigen Jahren hatte auch die deutsche Bundeswehr einräumen müssen, für Radarübungen Schwebeteilchen in der Atmosphäre freigesetzt zu haben.  

Quelle: Matrix3000 Band 69