10/31/2013 18:33

Intelligenzzentrale Herz

Category: Wissen

Die heute immer erfolgreichere energetische Medizin betrachtet den Menschen hauptsächlich holistisch. Diese konstruktive Einstellung, die schon im 20. Jahrhundert von vielen Denkern, Ärzten und Medizinwissenschaftlern postuliert worden ist, kommt auch im täglichen Leben im Bereich der Medizin mehr und mehr zum Einsatz. 

Die neuesten Entdeckungen der Biochemie, Biophysik und Quantenphysik bereiten einer humanen, effektiven holistischen Medizin des 21.Jh. den Weg. Die energetische Medizin geht davon aus, dass der menschliche Körper ein Energiekörper ist, der verschiedene Arten von Informationen enthält. Jeder Teil des Körpers, jedes Organ hat ein eigenes Informationsfeld, und der Körper erfasst alle Informationen als Ganzheit, holistisch, ganzheitlich.

Nach neuesten Erkenntnissen spielt hierbei das Herz die Hauptrolle. Zu diesem Thema haben sich schon Kapazitäten geäußert wie Deborah Rozman (Quantum Intech), Rollin McCraty (Direktor des Institute of HearthMath), James L. Oschman (Biophysiker, Biologe), Volker Meissner (Arzt der Holistischen Medizin).

Das Herz regiert das ganze System unseres Körpers. In der energetischen Medizin spielt die sogenannte kardiologische Energie eine wichtige Rolle. Alle Signale, die vom Herzen kommen, haben wichtige regulierende Eigenschaften. Wenn das Herz schlägt, emittiert es dabei eine ganze Reihe verschiedener Energien. Das sind sowohl thermische Signale als auch elektromagnetische Impulse, dazu gehören auch Lichtimpulse sowie andere, die noch subtileren Charakter haben.

Diese Signale erreichen alle Zellen des Körpers zusammen mit der Arbeit des Kreislaufs. Unser Herz erzeugt die stärksten rhythmischen elektromagnetischen Signale. Diese sind die Träger der Information. Untersuchungen haben gezeigt, dass das elektromagnetische Feld des Herzens sich sehr stark verändern kann. Es gibt einen Zusammenhang mit unseren Emotionen. Wut, Frust, Liebe, Empathie, Fürsorge, Irritation etc. verändern das Informationsfeld des Herzens. Das allgemeine Muster des Rhythmus verändert sich. Bei negativen Emotionen kann es zu ernsthaften Herzrhythmusstörungen kommen. 

Wenn das Herz seinen konstanten, natürlichen Rhythmus beibehält, arbeiten andere Organe wie das Gehirn, das Nervensystem und die Drüsen harmonisch und normal. Es gibt eine ganze Reihe positiver Emotionen, die mit unserem Umfeld in Zusammenhang stehen. Wenn wir z. B. einen schönen Sonnenuntergang beobachten, erzeugt unser Herz einen zarten Sinusrhythmus, der zu unserem Gehirn weitergeleitet wird. Man spricht auch von Herzkohärenz. Dieser Zustand verstärkt unsere Fähigkeiten bei schnellen Lernprozessen, er stimuliert auch das Immunsystem. Das Herz hat ein eigenes, sehr komplexes Nervensystem. Es speichert und überarbeitet die Informationen sogar unabhängig vom Gehirn. Es gibt also eine Reihe von Informationen, die zuerst unser Herz erreichen und erst dann das Gehirn.

Besonders interessant erscheint die wissenschaftliche Untersuchung der sogenannten elektrophysiologischen Intuition. Unser Körper ist in der Lage, einen Zustand schon etwas früher zu erkennen, noch kurz bevor er sich überhaupt ereignet, zumindest wenn das Ereignis für uns eine emotionale Bedeutung hat. Hier kommen deutlich die Interaktionen zwischen Herz und Gehirn zum Vorschein. Das Herz reagiert zuerst, und danach schickt es verschiedene Impulse ins Gehirn, abhängig davon, was für eine emotionale Qualität die erlebte Situation hat. Danach reagiert das Gehirn und erst dann unser Körper. Der Weg solcher intuitiver Informationen sieht also so aus: vom Herz zum Gehirn, und vom Gehirn zum Körper. Wissenschaftler behaupten, dass sowohl das Herz als auch das Gehirn einen Zugang zum Informationsfeld haben, der unabhängig von Raum und Zeit ist. 

Der Mensch wäre also ein holistisches System, das mit den Methoden der Quantenphysik, Quantenbiochemie und -physiologie betrachtet werden muss. Wenn das stimmt, dann übt nur die Information eine übergeordnete Kontrolle über den Menschen aus, die in seinem eigenen infomationsenergetischen Feld vorhanden ist. Dieses Wissen ist der Menschheit schon seit Äonen bekannt, nur konnte es bis jetzt keiner so klug und schön ausdrücken. Die Erkenntnisse der energetischen Medizin bereiten also einen immens wichtigen Weg für die Heilung vieler Krankheiten und das Verständnis ihrer Ursachen, für Prophylaxe, Diagnostik und Entwicklung in vielen Bereichen des Lebens, die auch für unsere Gesundheit, nicht nur gegen sie arbeiten können. Wann wird es so weit sein, dass ein großer Teil unserer Homo-Technicus-Zivilisation bereit sein wird, das neue Denken der energetischen Medizin zu verstehen?