02/23/2012 07:25

Hat eine russische Sonde Leben auf der Venus entdeckt?

Category: Wissen

Bild: NASA / Russian Space Agency

In einem Artikel im Fachmagazin Solar System Research behauptet der russische Wissenschaftler Leonid Ksanfomaliti vom Weltrauminstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften, die russische Venussonde Venera-13 habe bereits 1982 Beweise für Leben auf unserem Nachbarplaneten entdeckt. Seinen Angaben zufolge übermittelte die Sonde Fotos zur Erde, auf denen seltsame Objekte zu sehen waren, die er nach ihrem Aussehen als „Scheibe“, „schwarze Klappe“ und „Skorpion“ bezeichnet. Diese Objekte „tauchten auf, fluktuierten und verschwanden wieder“, so der Wissenschaftler weiter. Sie hätten sich auf unterschiedlichen Fotos an unterschiedlichen Orten befunden und Spuren im Venusboden hinterlassen.

Diese Erkenntnisse sind um so erstaunlicher, als die Wissenschaft seit langem davon überzeugt war, dass es auf der Venus Leben – so wie wir es kennen – nicht geben kann. Die Oberflächentemperatur unseres Nachbarplaneten beträgt rund 464 Grad Celsius, der Atmosphärendruck beträgt 92 Bar, etwa wie bei uns in über 900 Metern Meerestiefe.

Selbst die bislang auf der Venus gelandeten Weltraumsonden „überlebten“ die extremen Bedingungen nur für kurze Zeit. Insofern muss die Interpretation, es handele sich bei den Objekten um Lebensformen, mit der gebotenen kritischen Distanz betrachtet werden. Das Objekt sieht für den neutralen Beobachter eher technisch als "lebendig" aus. Hat Venera-13 womöglich einen künstlichen "Venus-Rover" fotografiert, den andere Besucher unseres Nachbarplaneten dort abgesetzt hatten?

Quelle: Matrix3000 Band 68