02/23/2012 08:35

Geheimkomplex Yamantau

Category: Politik
By: Grazyna Fosar / Franz Bludorf

Russlands "Area 51". Satellitenaufnahme des Yamantau und Umgebung.

Das geheime militärische Netzwerk Russlands

Das uns allen bekannte Reset in den amerikanisch-russischen Beziehungen scheint in letzter Zeit etwas zu bröckeln. Zumindest arbeiten beide Seiten weiterhin mit Hochdruck daran, sich gegeneinander zu verteidigen, und zwar nicht nur auf der Ebene des Ölhandels.

In der abgelegenen Bergwelt des Ural hat Wladimir Putin es geschafft, still und unbemerkt eine funktionierende „Dead Hand Communication“ aufzubauen, die sich vor Amerikas „Area 51“ nicht zu verstecken braucht. Doch sie ist versteckt. Eine unterirdische Stadt von der Größe Washingtons ermöglicht das Überleben für die politische und militärische Elite selbst im schlimmsten Fall. Wer sonst sich diesem Berg nähert, wird ohne Vorwarnung erschossen.

Angesichts der Präsidentschaftswahlen in Russland kommt eine Anekdote wieder in Erinnerung. Jemand fragt Gott: „Wird Russland je ein normaler demokratischer Staat werden?“ Und Gott antwortet: „Nicht zu meinen Lebzeiten!“ Winston Churchill, der eine etwas niedrigere Position in der Hierarchie hatte, äußerte sich vor Jahrzehnten etwas diplomatischer: „Russland ist ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses umgeben von einem Mysterium.“ Das erinnert an die berühmten russischen Matrjoschka-Puppen, bei denen immer eine Puppe in einer Puppe in einer Puppe steckt. Und wenn man zur innersten aller Puppen durchdringen will – zu den tiefsten Geheimnissen Russlands – dann landet man mit einiger Sicherheit in der Abgeschiedenheit des südlichen Ural, am Berg Yamantau. Und die Matrjoschka-Puppe hat auch einen Namen – Wladimir Putin.

Jedes Jahr fährt Putin mehrmals in den kleinen Kurort Absakowo, etwa 60 km von der Stadt Magnitogorsk gelegen. Der Grund ist, dass er die Ausbauarbeiten einer geheimen unterirdischen Stadt inspizieren will. Diese Stadt befindet sich innerhalb des höchsten Berges des Südural - im Yamantau-Massiv. Der Name des Berges bedeutet in der baschkirischen Sprache „Berg des Teufels“. Zumindest sollte man als normaler Bürger diesem Berg nicht zu nahe kommen!

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Quelle: Matrix3000 Band 68

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