10/31/2013 09:02

CIA bestätigt erstmals: Die legendäre Area 51 in Nevada gibt es wirklich

Category: Politik
By: Franz Bludorf

Mitarbeiter der Area 51 wurden jahrelang Substanzen ausgesetzt, die keiner kennt und die von Firmen ohne Namen herangeschafft wurden.

Das Jahr 2013 dürfte als ein Jahr der spektakulären Enthüllungen in die Geschichte eingehen. Nach der NSA-Affäre war die CIA an der Reihe. Es geht um die legendäre Area 51. Ihre Existenz wurde von Regierung und Militär stets kategorisch abgestritten.

Jetzt existiert Area 51 plötzlich doch, und zwar sogar hoch offiziell. Ein US-Gericht hat die CIA gezwungen, auf Basis des Freedom of Information Act Dokumente freizugeben, in denen sich – o Wunder – erstmals offizielle Beweise über die Existenz der legendären Geheimbasis befinden. Doch die wahren Geheimnisse bleiben weiterhin in der Grauzone.

„From here to Reality“

Jeffrey Richelson arbeitet als Archivar im Archiv der Nationalen Sicherheit an der George Washington University. In der umfangreichen Dokumentensammlung, die er und seine Kollegen betreuen, gab es lange Zeit eine Lücke. Sie betraf die berühmten U-2-Spionageflüge der US Air Force in den fünfziger und frühen sechziger Jahren. Die Geheimhaltungsfrist – üblicherweise 25 Jahre – war für diese Projekte längst abgelaufen, und so stellte Richelson 2002 bei Gericht den Antrag, die U-2-Dokumente der CIA freizugeben. Sein Antrag hatte Erfolg, doch das Material, das ihm ausgehändigt wurde, enthielt weiträumige Schwärzungen. Wozu? Was sollte an den uralten U-2-Flügen noch jemand anderes als Historiker interessieren? Richelson erneuerte seinen Antrag bei Gericht – und hatte Erfolg. Im Juni 2013 erhielt er eine neue Version, in der die Schwärzungen tatsächlich entfernt waren. Nun wurde offenbar, was die US Air Force auch nach dem Jahrtausendwechsel immer noch hatte vertuschen wollen – die geheime Geschichte der Gründung von Area 51! Am 15. August 2013 machte die George Washington University die Dokumente öffentlich.

„Die Ranch“

Der CIA-Bericht über Entwicklung und Konstruktion der U-2-Spionageflugzeuge schildert detailliert, wie die einzelnen Entwicklungsprojekte in den frühen fünfziger Jahren noch über das ganze Land verstreut abliefen. Für die Erprobung der ersten Prototypen brauchte man jedoch ein geheimes, möglichst abgelegenes Gelände. Bei einem Erkundungsflug befanden Chefingenieur Kelly Johnson, Richard Bissell von der CIA und Colonel Osmund Ritland, Senior Air Officer des Projekts, das Gebiet am Groom Lake in Nevada für besonders geeignet. Das Terrain wurde als „Area 51“ bezeichnet, was auf die Nummerierung der entsprechenden Parzelle auf den Landkarten zurückgeht. Kelly Johnson wollte einen attraktiveren Namen und nannte das Gebiet „Paradise Ranch“, woraus später nur kurz „the Ranch“ wurde.

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Quelle: Matrix3000 Band 78

 

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