10/27/2011 16:38

Schattenregierung übernimmt Kontrolle

Category: Politik
By: Grazyna Fosar

Übersichtskarte der bekannten FEMA-Installationen

USA üben globale Katastrophe

Verfügt die US-Regierung über Informationen, wonach ab dem Jahr 2012 mit globalen Naturkatastrophen bislang unbekannten Ausmaßes zu rechnen ist? Auf jeden Fall soll die US-Katastrophenschutzbehörde FEMA offenbar vorbereitet sein. Sie wird am 9. November 2011 in Zusammenarbeit mit der Federal Communications Commission (FCC) den ersten landesweiten Test des Emergency Alert System (EAS) durchführen. Es ermöglicht der FEMA, mit Hilfe landesweit installierter Spezialapparaturen automatisch alle wesentlichen Kommunikationskanäle des Landes zu übernehmen, um sich mit einer simulierten Katastrophenmeldung an die Bevölkerung zu wenden. Hierzu gehören sämtliche Mittelwellen- und UKW-Radiosender, das Land Mobile Radio System, ein sowohl zivil als auch militärisch genutztes Funknetz, alle VHF-, UHF- und Kabelfernsehkanäle, Digitalfernsehen, Sirius-XM-Satellitenradio, digitaler Rundfunk (IBOC und DAB) sowie Satelliten- und Kabel-Pay-TV-Sender. Es ist der erste landesweite Test des EAS. Es gilt auch herauszufinden, ob es zur flächendeckenden Information der Bevölkerung notwendig ist, dem EAS weitere Kommunikationskanäle hinzuzufügen.

Das Emergency Alert System (EAS)

EAS-Alarme bestehen aus vier Teilen: Einer Header-Message am Anfang, die insgesamt drei Mal wiederholt wird, um Übertragungsfehler erkennen zu können, einem Alarmsignal, das zwischen 8 und 25 Sekunden andauert, der eigentlichen Audio-Message sowie einem End-Signal. Spezielle EAS-Decoder, die überall im Land installiert sind, interpretieren die Header-Messages. Wenn nicht zwei der drei Signale identisch sind, wird die gesamte Message als fehlerhaft verworfen. Wird das Signal akzeptiert, kann der Decoder selbsttätig entscheiden, ob die Meldung für seine Region relevant ist, dann wird das lokale Kommunikationsnetz übernommen.

Das EAS existiert de facto schon seit 1997. Im Fall lokaler Naturkatastrophen wurde es bereits zur Warnung der Öffentlichkeit eingesetzt, und es versetzt den Präsidenten in die Lage, sich bei Eintritt einer Katastrophe binnen zehn Minuten an die Bevölkerung zu wenden. Das landesweite System ist dagegen bislang nie aktiviert worden. Als Deadline für ein funktionsfähiges landesweites EAS-Frühwarnsystem wurde der 30. Juni 2012 angesetzt.

Es gibt wissenschaftliche Indizien, wonach sich in den nächsten Jahren infolge einer derzeit einsetzenden außergewöhnlichen Ruhephase der Sonnenaktivitäten die Wahrscheinlichkeit von Katastrophen auf der Erde signifikant erhöhen wird. Dies umfasst zum einen mögliche Erdbeben und Vulkanausbrüche. Zum anderen werden durch die verringerte Sonnenaktivität aber auch radioaktive Zerfallsprozesse zunehmend instabiler. Daraus folgt, dass in naher Zukunft auch Störfälle in Nuklearanlagen zunehmen können.

Die FEMA und ihre „Nebenprojekte“

Man macht sich keine Vorstellung davon, was für Machtstrukturen aktiviert werden, wenn die Kontrolle an die FEMA übergeben wird. Nominell ist sie für die landesweite Koordination von Hilfsmaßnahmen bei Katastrophen zuständig. Allerdings ist das nur eine kleine Nebenbeschäftigung dieser Behörde. In Wahrheit stellt die FEMA einen schattenhaften Machtfaktor ungeahnten Ausmaßes hinter den offiziellen Kulissen der Politik dar. 

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Quelle: Matrix3000 Band 66

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