08/25/2011 08:36

Experimentierfelder des Möglichen

Category: Kultur
By: Roland Rottenfußer

Titelholzschnitt des Romans "Utopia" von Thomas Morus, 1516.

Utopische Romane.

"Utopien sollen eine bessere Realität nicht ersetzen, sondern ihr vorauseilen."

„Es bedarf in der Tat der Hoffnung, Phantasie und des Traums, um die bestehenden Verhältnisse transzendieren zu können“, sagte Rudi Dutschke. Realpolitiker messen den Begriff des „Möglichen“ stets am Bestehenden. Der Verzicht auf Utopien bedeutet also die Selbstbeschränkung auf den von den Mächtigen vorgegebenen Bewegungsspielraum. Künstler und Schriftsteller haben diese Grenzen schon immer überschritten. Sie gestalten literarische Entwürfe des radikal Neuen und pflanzen in die Köpfe ihrer Leser Samen, die einmal aufgehen können: in der Realität.

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Quelle: Matrix3000 Band 65

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