10/31/2014 09:59

Ukraine – Bergwerk des Todes

Category: Politik

EIn Fernsehjournalist beobachtet und kommentiert die Bergungsarbeiten.

Sie haben das Kooperationsabkommen mit der EU wie einen Sieg gefeiert, wollen bis 2020 sogar Vollmitglied der Europäischen Gemeinschaft werden – die ukrainische Regierung in Kiew. Aber erfüllt man auch die notwendigen Voraussetzungen? Einem Fernsehbericht zufolge soll die ukrainische Armee bei ihrem Abzug aus der Region der ostukrainischen Stadt Donezk Massengräber hinterlassen haben, in denen offenbar Zivilisten nur oberflächlich verscharrt worden sein sollen. Die Mehrzahl von ihnen seien Frauen gewesen, die durch Kopfschüsse hingerichtet worden waren. Eine von ihnen sei schwanger gewesen. Den grausigen Fund sollen Bewohner der abtrünnigen Region Donezk gemacht haben, als sie das von den Ukrainern aufgegebene Bergwerk „Kommunarskaja 22“ inspizierten. Die Region rund um dieses Bergwerk wurde bis zum Abschluss des Waffenstillstandsabkommens von der ukrainischen Armee kontrolliert. Gefangengenommene Separatisten und deren Sympathisanten seien dorthin gebracht worden. Den meisten Hingerichteten seien die Hände gefesselt worden. Vielen sei der Kopf abgeschlagen worden.

Einheimische berichten, die Ukrainer hätten ganze Familien nach „Kommunarskaja 22“ verschleppt. Keinen von ihnen habe man je wiedergesehen. Man vermutet jetzt, dass das Bergwerk ein Konzentrationslager für gefangene Bewohner der Region Donezk gewesen sei.

Zum Fernsehbericht (mit deutschen Untertiteln) bei YouTube

Quelle: Matrix3000 Band 84