02/26/2015 07:45

Bandscheibenschäden – Evolution und Technik

Category: Gesundheit
By: Fritz Florian

„Sitz Dich fit, fahr mit!“

Die Volkskrankheit Nummer eins und deren Folgekosten verschlingen jährlich Hunderte Milliarden Euro. Für die Ursachenforschung und Prävention von Bandscheibenschäden steht Ärzten jedoch nur ein sehr geringer Forschungsbetrag zur Verfügung, merkwürdig, nicht? Die medizinische Literatur präsentiert vorwiegend therapeutische Statistiken und nur wenig über erfolgreiche Präventionen. Vorbeugemaßnahmen sind besser als teure Behandlungen.

Erkrankte erfahren via TV viel zu wenig über die tatsächlichen Ursachen von BS-Erkrankungen, da TV-Werbung lukrativer ist als präventive oder therapeutische Sendungen. Nur Zuschauerquoten zählen. Patienten mit degenerativen Bandscheibenschäden kennen mahnende Standardempfehlungen zur Genüge: „Nehmen sie ab, ernähren Sie sich richtig, bewegen Sie sich mehr, betreiben Sie Sport, oder Ihre BS-Beschwerden sind nur psychisch bedingt!“

Die BS-Wahrheit sieht ganz anders aus. Kurz: Wer die präventiven Erklärungen von Arbeitsmedizinern nicht kennt, gerät unweigerlich in einen Teufelskreis: Dauerleiden, wiederholter Verlust des Arbeitsplatzes, Arbeitslosigkeit, Frühinvalidität, Pflegebedürftigkeit, reaktive Depressionen, Scheidung, Verarmung und Hartz-4-Empfänger.

Durch ungewollte Krankenstände erleiden Betriebe immense finanzielle Verluste. Aber es ginge auch anders, nämlich mittels einer nur fünf Minuten langen BS-Information via TV. Einen Versuch wäre es allenfalls wert! Aber vielleicht will man oder darf man gar nicht? Dürfen nur via Arbeitsmedizin informierte Personen gesund bleiben, die anderen nicht, warum? Gibt es nicht schon genug Kranke, oder müssen es noch mehr werden, bis jeder Sozialstaat noch mehr Frühverrentungen aufweist und die Folgekosten nicht mehr tragen kann?

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