12/16/2015 08:31

Russisches FBI will Apollo-Mondlandungen untersuchen

Category: Mystery

Wladimir Markin, Chef des Sledstwennij Komitet Rossijskoj Federacij, einer Art von russischem FBI, hat in einem Artikel in der Zeitung Iswestija angeregt, die amerikanischen Apollo-Mondlandungen durch eine internationale Kommission auf ihren Wahrheitsgehalt untersuchen zu lassen. Auslöser war für ihn der Ärger über die Art und Weise, wie die US-Justiz im Sommer 2015 die Ermittlungen über den Korruptionsskandal bei der FIFA vom Zaun gebrochen hatte. Amerika habe eine Grenze überschritten, so Markin weiter, „Die US-Ermittler haben sich selbst zu Oberschiedsrichtern des internationalen Fußball erklärt.“ Daher sei es an der Zeit, auch einige dunkle Punkte in Amerikas Geschichte international und unabhängig untersuchen zu lassen.

Gegenstand der Untersuchung könnten die Fragen sein, warum originales Filmmaterial von der ersten Mondlandung 1969 verschwunden ist, oder zu erklären, was mit den fast 400 kg Mondgestein geschehen ist, die angeblich von den insgesamt sechs Apollo-Mondlandungen mitgebracht worden sind, wovon ein erheblicher Teil ebenfalls unauffindbar sein soll.

„Wir unterstellen nicht, dass sie nicht dorthin geflogen sind und nur darüber einen Film gedreht haben.“, schreibt Wladimir Markin, „Aber alle diese wissenschaftlichen – oder vielleicht kulturellen – Artefakte sind Teil des Erbes der Menschheit, und ihr spurloses Verschwinden ist unser gemeinsamer Verlust. Eine Untersuchung könnte klären, was geschehen ist.“

2009 hatte die NASA einräumen müssen, dass die Originalaufzeichnungen der ersten Mondlandung „gelöscht“ worden seien (waren es denn überhaupt schon „löschbare“ Videoaufzeichnungen, kein Schmalfilm???). Man habe aber anhand der Archive der TV-Stationen die im Fernsehen gesendeten Materialien rekonstruieren können – jedenfalls den Teil, der damals für das Fernsehen freigegeben wurde. Was vom Mondgestein noch vorhanden ist, lagert zum größten Teil im Lyndon B. Johnson Space Center in Texas. Einzelne Proben sind in Museen überall auf der Welt ausgestellt. Ein erheblicher Teil des Gesteins ist jedoch verlorengegangen (siehe hierzu auch das Buch Fosar/Bludorf: Der Denver-Plan).

Quelle: Matrix3000 Band 91