02/24/2016 23:25

Navy Area 51 im Bermuda-Dreieck

Category: Wissen

Seit Monaten kursieren im Internet sensationelle Nachrichten über das Wiederauftauchen der SS Cotopaxi vor der Küste von Kuba. Das Schiff verschwand 1925 im Bermuda- Dreieck, als es von Charleston (South Carolina) nach Havanna unterwegs war. Inzwischen haben sogar ganz seriöse Portale diese Meldung übernommen. Leider handelte es sich hierbei um einen Scherz. Die Originalmeldung war auf einer einschlägig bekannten Satireseite erschienen und von dort so oft unkritisch abgeschrieben worden, bis sie zur Wahrheit zu werden drohte.

Neues zum Thema Bermuda- Dreieck gibt es trotzdem. Schauen wir auf das Bild. Im südlichen Teil des Dreiecks, zwischen Florida und Kuba, sehen wir die Inselgruppe der Bahamas. Dort, auf der Hauptinsel Andros, befindet sich eine der größten Marinebasen der USA. Die Top-Secret-Einrichtung wird in Insiderkreisen auch die „Area 51 der Navy“ genannt.

Der eigentliche Name der Basis lautet AUTEC (Atlantic Undersea Test and Evaluation Center). Offiziell beschäftigt man sich dort mit Aufklärung über und unter Wasser sowie mit dem Test neuer Unterwasser-Tracking-Technologien. Auch die Kommunikation mit U-Booten in allen Frequenzbereichen soll dort geübt werden.

Hierfür steht ein Unterwasser- Areal von 500 nautischen Quadratmeilen (1700 km2) zur Verfügung. Dass sich die Jungs von der Navy an diesem speziellen Ort natürlich auch mit der Untersuchung der im Bermuda-Dreieck wirkenden Kräfte auseinandersetzen müssen – notgedrungen –, ist kaum überraschend und erklärt die strenge Geheimhaltung. Schade, weil gerade wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse dort zu gewinnen sind. Nicht einmal die Größe der Besatzung der Basis ist bekannt – angeblich, weil sie so oft wechselt. Verschwinden sie ab und zu?

Konkrete Informationen kommen eher aus dem zivilen Bereich. Der Pilot Bruce Gernon z. B. hatte im Luftraum des Bermuda-Dreiecks ein „Treffen“ mit dem vielzitierten „elektronischen grünen Nebel“ überlebt. Er flog von Andros in Richtung West Palm Beach und befand sich nach eigener Aussage in der Nähe von Bimini plötzlich in einem „Tunnel“ aus dichtem elektrischem Nebel. Der Horizont war verschwunden, alles um ihn herum wurde merkwürdig grau. Farben waren auch nicht mehr wahrnehmbar. Der Nebel umhüllte das Flugzeug und paralysierte die Navigationsinstrumente. Alles fühlte sich wie mit einem elektrischen Feld durchdrungen an. Kurz hatte er auch ein Gefühl der Schwerelosigkeit.

Der Flug durch den Tunnel dauerte etwa drei Minuten, in denen das Flugzeug aber rund 100 Meilen zurückgelegt haben musste, denn als die Sicht wieder klar war, sah Gernon unter sich Miami Beach. Für diese Strecke hätte er mindestens eine halbe Stunde brauchen müssen. Damit ist Bruce Gernon der bislang einzige Augenzeuge, der den kompletten Auf- und Abbau eines „Time Warp“ über dem Bermuda-Dreieck, inklusive der damit verbundenen Raum- Zeit-Versetzung erlebte. Warum er nicht verschwand, weiß niemand, auch er nicht. Inzwischen ist ein NASA-Report bekannt geworden, der die Sonnenaktivität mit den Bedingungen im Bermuda-Dreieck in Beziehung setzt. Der elektronische Nebel entsteht danach aufgrund einer Synchronizität von intensivem Sonnenwind und, wie die NASA sagt, „Sturmwolken“.

Prof. David Pares von der University of Nebraska in Omaha versuchte, den Flug von Bruce Gernon im Selbstversuch nachzuvollziehen. Er ist Spezialist für elektrische Felder von Wolken und misst die dabei auftretenden Frequenzen. Er erlebte den elektronischen Nebel und konnte dabei Messungen durchführen. Die Feldstärke betrug über 100 kV/m, bei einer Frequenz von 652 MHz. Diese Werte lagen etwa hundertfach über normal. Die Quelle kam eindeutig von außerhalb des Flugzeuges. Pares und seine Crew erlebten allerdings keine Raum-Zeit-Versetzung. Es muss also etwas in diesem Bereich noch existieren, das eine wichtige Rolle beim Verschwinden von Objekten spielt. Es ist nicht auszuschließen, dass man in der Navy Area 51 darüber mehr weiß. Schade, dass man über Pares‘ Messungen nicht mit den Navy-Leuten diskutieren kann. Es ist klar, dass derartige Kräfte von hohem militärischem Interesse sind.

Quelle: Matrix3000 Band 92

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Mehr Hintergrundinformationen zur "Navy Area 51" im Matrix3000-Buch Band 1 "Verbotene Zonen" (siehe Matrix3000-Bücher).