06/30/2016 09:34

Gibt es Spukhäuser?

Category: Mystery
By: Werner Betz / Grazyna Fosar

Haus Fühlingen bei Köln, ein bekanntes Spukhaus

Paranormale Phänomene lassen sich messen

Auf die einleitende Frage gibt es zwei Antworten. 1 – Nein. 2 – Ja. Und welche ist richtig? Vermutlich beide. Zugegeben – manche sehr alte Gebäude können auf den Besucher eine sehr unheimliche Ausstrahlung ausüben. Hier kommen hauptsächlich unsere Emotionen ins Spiel, unsere Erwartungen und eine gewisse Sehnsucht nach dem Geheimnisvollen. Doch über diesen subjektiven Eindruck hinaus kommt es ab und zu, an manchen Orten, zu ganz konkreten physikalischen Phänomenen: Unerklärliche Geräusche, Kältegefühle, Luftdruckschwankungen, elektrische Geräte schalten sich von selbst ein oder aus, manche Gegenstände fallen von selbst zu Boden oder bewegen sich. Selten, aber doch, gibt es auch optische Effekte – Nebel, feinstoffliche Gestalten, die am Beobachter vorbei zu huschen scheinen. Akustische Effekte, die oft mit der Zerstörung von Gegenständen zu tun haben, werden im Allgemeinen als Poltergeistphänomene bezeichnet. Über alle diese Phänomene lächelt man, solange man sie nicht selbst erlebt hat. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass tatsächlich der „Geist eines Verstorbenen“ hinter solchen Vorkommnissen stecken muss. Es gibt auch andere Theorien – etwa dass Häuser bzw. Orte in der Lage sein könnten, psychische Energien aus früheren Ereignissen zu speichern und für sensible Menschen spürbar zu machen (psychogeographische Theorie). An optischen Erscheinungen könnten sogenannte Plasma-Blobs beteiligt sein. Dies sind pseudo-intelligente, selbstorganisierende Plasma-Ansammlungen, die sich unter der Wirkung hoher elektrischer Spannungen spontan bilden können.

Wissenschaftlich schlüssige Erklärungen für derartige Spukphänomene existieren noch nicht. Es ist auf jeden Fall hilfreich, bei solcher Art von Phänomenen zuerst die sogenannte Matrix des Ortes zu bestimmen.

Wie sich dort bestimmte Energien aus früheren Ereignissen akkumulieren und speichern können, weiß man noch nicht. Auf jeden Fall muss ein Informationsträger vorhanden sein. Und dieser hinterlässt in unserer gewöhnlichen vierdimensionalen Alltagsrealität messbare Spuren. Sie können elektromagnetischer oder gravitativer Natur sein. Der Autor des Buches „Kräfte aus dem Nichts?“, Werner Betz, hat für Matrix3000 die Ergebnisse seiner Untersuchungen dokumentiert.

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Vollständiger Artikel in Matrix3000 Band 94

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