08/23/2016 08:10

MH370: Piloten- Selbstmord unterstellt

Category: Politik

Am 22. 7. 2016 erklärte das Bergungsteam aus Australien, Malaysia und China die Suche nach der seit dem 8. März 2014 verschollenen Malaysia-Airlines- Maschine MH370 für „vorläufig eingestellt“. Das Suchgebiet (der sogenannte siebte Bogen) sei vollständig durchkämmt und nichts gefunden worden. Da diese Verlautbarung natürlich bei den Angehörigen der vermissten Passagiere Proteste auslöste, bedurfte es einer geeigneten Erklärung, was denn nun nach Ansicht der Offiziellen mit Flug MH370 geschehen ist.

Eine solche „Erklärung“ wurde auch prompt geliefert. Die malaysischen Behörden hätten dem FBI Festplatten vom häuslichen Computer des Piloten übergeben, auf dem sich ein Flugsimulator befunden habe. Aus diesen Daten sei hervorgegangen, dass der Pilot vor dem Unglücksflug eine Flugroute geübt habe, die westlich von Kuala Lumpur auf Südkurs, also auf das offene Meer, geführt habe, wo kein Flughafen mehr existierte, auf dem man hätte landen können. Das Flugzeug sei dann abgestürzt, nachdem der Treibstoff verbraucht gewesen sei. Es habe sich um eine Selbstmordaktion des Piloten Zaharie Ahmad Shah gehandelt. Dies berichtete das New York Magazine unter Berufung auf ein „vertrauliches Dokument“. Eine Selbstmordversion ist eben immer praktisch. Mehr braucht man über diesen Unfug nicht zu sagen. Es ist gefühllos und unverschämt, uns ernsthaft weismachen zu wollen, ein erfahrener Pilot würde eine Kursänderung über offener See auf dem Simulator „üben“ müssen. Die weltweite Presse nahm die „plausible Erklärung“ jedoch willfährig auf.

 

  • Dabei ist es falsch, dass die malaysischen Polizeibehörden erst jetzt dem FBI die Festplatten übergeben hatten. Dies hatten sie nachweislich bereits wenige Tage nach dem Verschwinden der Maschine getan, wie ein Bericht der Londoner Daily Mail vom 19. 3. 2014 beweist. Recherchieren, Leute! Damals war daran auch noch nichts vertraulich. Man untersuchte seinerzeit insbesondere das, was auf den Festplatten nicht mehr vorhanden – also gelöscht – war. Und das war viel interessanter:
  • „Bei der Untersuchung seines privaten Computers fand man ein Flugsimulatorprogramm, mit dem er in seiner Freizeit Anflüge auf mehrere Flughäfen geübt hatte, die in Reichweite von Flug MH370 gelegen hätten. Und in diesem Zusammenhang fiel – neben anderen geeigneten Zielen auf den Malediven, in Indien und auf Sri Lanka – erstmals für eine breitere Öffentlichkeit jener ominöse Name, den zuvor kaum jemand kannte – DIEGO GARCIA.“ (aus Fosar/Bludorf: Verbotene Zonen, Peiting 2016)
  • Im Zusammenhang mit Diego Garcia und MH370 gab es viele Ungereimtheiten. Obwohl die US-Navy-Basis auf der Insel die modernsten Überwachungs- und Trackingsysteme im Indischen Ozean besitzt, beteiligte sie sich nicht an der Suche, sondern hüllte sich in Schweigen. Allerdings ist Diego Garcia selbst eine „Verbotene Zone“, die seit Inkrafttreten des US Patriot Act eine schwarze Basis für „extraordinary renditions“ (außergewöhnliche Überstellungen) darstellt. Das heißt, hierher bringt man bei Nacht und Nebel gekidnappte Personen, die man ohne Aufsehen verschwinden lassen will, falls Guantánamo dafür schon „zu öffentlich“ ist.
  • Diego Garcia wäre das einzige erreichbare Ziel gewesen, das mit Augenzeugenberichten über den Kurs der im Flug gesichteten Maschine übereinstimmte. Auf „Südkurs“ hatte sie niemand gesehen. • Kompetente Experten aus aller Welt äußerten die Vermutung, der Flug konnte mit oder ohne Wissen des Piloten (d. h. ferngesteuert) umdirigiert worden sein. Die gefundenen Trümmerteile auf La Réunion hätten übrigens durchaus auch aus der Region Diego Garcia stammen können. Da die Trümmer erst nach mehr als einem Jahr gefunden wurden, können sie nicht beweisen, dass die Passagiere im Moment des Absturzes noch an Bord gewesen sind. (mehr dazu in „Verbotene Zonen“, a. a. O.)

Hierzu äußerte sich der hochdekorierte Ex-US Air Force-General Thomas McInerney (u. a. langjähriger Vizechef des US Air Force Headquarter in Europa). Er sagte: „Etwas Abscheuliches ist geschehen.“

Warum, wie und wozu, werden wir nie erfahren.

Quelle: Matrix3000 Band 95