08/23/2016 09:19

Rätselhaftes Wetterphänomen bei LHC-Experiment

Category: Wissen

CERN begann am 17. Juni 2016 mit den ersten Testläufen des sogenannten AWAKE-Experiments (Proton Driven Plasma Wakefield Acceleration Experiment) am Large Hadron Collider. Nur wenige Tage später, am 24. Juni, konnten - unabhängig voneinander - drei Fotografen über dem LHC-Gelände ein rätselhaftes Wetterphänomen fotografieren (s. Abb., Credit: Dean Gill). Zu sehen ist eine sehr ungewöhnliche Wolkenformation, die im oberen Bereich von einem grellen Licht durchdrungen wird. Die Fotos wurden inzwischen untersucht und für echt und unbearbeitet erklärt.

Steht dieses Wetterphänomen etwa mit dem AWAKEExperiment in Zusammenhang? Beim AWAKE-Experiment werden Protonen mit hoher Energie durch ein Plasma geschossen. Durch die elektrische Abstoßung der positiven Plasmateilchen bei gleichzeitiger Anziehung der negativen erzeugt der Protonenstrahl im Plasma eine abwechselnd positiv und negativ geladene Welle. Die Erkenntnisse aus dem Experiment sollen in Zukunft den Bau besserer und kleinerer Teilchenbeschleuniger ermöglichen.

Und die Nebenwirkungen? Wer den Kinofilm „Das Philadelphia- Experiment“ gesehen hat, dem drängt sich der Verdacht auf, hier könnte ein Zeittor aufgerissen worden sein. Was läuft da bei CERN?

Quelle: Matrix3000 Band 95