04/26/2018 12:38

Washington hinter verschlossenen Türen

Category: Politik

Mit Feuer, Zorn und … Henry Kissinger

„Trump ist ein Mann, den die Welt jetzt braucht“  So kommentierte Henry Kissinger die letzte Präsidentenwahl. Und wenn Henry Kissinger etwas sagt, sollte man zuhören. Das weiß sogar … Donald Trump. Immerhin ist dieser Mann so etwas wie die graue Eminenz der Bilderberger. Er war auch Architekt der Entspannungspolitik zwischen den zwei Machtblöcken. Er war Berater mehrerer US-Präsidenten, und er hat immer Realpolitik betrieben. Das Treffen zwischen Richard Nixon und Mao Tse Tung wurde von ihm vorbereitet. Mit Hilfe der Regierung Pakistans und des rumänischen Parteichefs Nicolae Ceausescu bereitete er Verträge vor, die den Status Quo von Jalta als endgültig festschrieben. Er verhandelte und unterzeichnete die Pariser Verträge, die den Vietnamkrieg beendeten. Er überredete Präsident Nixon allerdings auch, den Putsch gegen die Regierung in Chile und die Ermordung Salvador Allendes anzuzetteln. In Argentinien unterstützte er die Bildung einer Militärjunta gegen die rechtmäßige Präsidentin Isabel Perón. Kissinger billigte die Annexion Ost-Timors durch Indonesien, was 200.000 Menschenleben kostete. Das Massaker an 1,5 Millionen Menschen in Bangladesch wurde von ihm ebenfalls hingenommen. Über das volle Ausmaß seines politischen Einflusses weiß keiner Bescheid.

Henry Kissinger wusste immer, was – und vor allem wen – die Welt brauchte … und wann. Seiner Meinung nach. Wenn also Donald Trump jetzt seine erste Wahl ist, muss es einen Grund haben. Noch dazu, wo Donald Trump lautstark Werte vertritt, die absolut allem, woran Kissinger und die Bilderberger glauben, diametral widersprechen.

Leseprobe

Vollständiger Artikel in Matrix3000 Band 105

Matrix3000 Band 105 als E-Paper-Download